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Anwendung: Mit dem Palstek bindet man eine Schlinge in eine Ende. Die Schlinge zieht sich nicht zu. Da der Knoten sich bei Belastung selbst festklemmt ist der Palstek sehr sicher.
Die außen- und innenliegende Variante:
Bei dem außenliegenden Palstek liegt das Ende außerhalb der entstandenen Schlinge. Der umfasste Gegenstand (zum Beispiel ein Pfahl) kann durch Rüttelbewegung nicht so einfach das Ende in den Knoten stoßen und den Palstek so langsam lösen.
Beim innenliegenden Palstek liegt das Ende innerhalb der Schlaufe. Diese Variante wird bevorzugt, wenn der Knoten harten Stößen von außen ausgesetzt wird, beispielsweise am Schothorn eines schlagenden Vorsegels.
Anleitung: Der Palstek wird geknüpft, indem man das lange Ende mit dem Arm oder unter der Achsel hält, dann ein Auge so legt, dass der weglaufende Teil des kurzen Endes oben abgeht. Das kurze Ende wird nun zurückgeführt und von unten durch das Auge geführt um das lange Ende herum und wieder von oben zurück in das Auge. Beim Zuziehen des Knotens kann die Größe der Schlinge noch leicht variiert werden.
Mit folgendem Merkvers kann man sich den Knoten leicht merken: Der Frosch kommt aus dem Teich, läuft um den Baum, und springt dann wieder in den Teich zurück." Hierbei ist das Auge der Teich, und der Frosch das freie Ende.
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